Wissenschaftliche Forschung zur Rotlichttherapie

1) Hautverbesserung / Anti-Aging

1. Shurrab K, et al. Low-Level-Lasertherapie zur Hautverjüngung: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse. J Cosmet Dermatol. 2024.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38817003/

  • Population: Zusammengefasste klinische Studien zu Hautelastizität, Falten und Melasma.
  • Intervention: Verschiedene LLLT/LED-Protokolle (rot und nahinfrarot).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Hautelastizität
    • Faltenreduzierung
    • Gilt als sichere und nützliche Begleittherapie
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit (2024).
  • Stärken/Schwächen: Aktuelle Metaanalyse; Einschränkungen aufgrund unterschiedlicher Dosierungen und Ergebnisse.

2. Couturaud V, Le Fur M, Pelletier M, Granotier F. Umkehrung der Hautalterungszeichen durch Photobiomodulation mit rotem Licht. 2023.

https://www.researchgate.net/publication/372014314_Reverse_skin_aging_signs_by_red_light_photobiomodulation

  • Teilnehmergruppe: 20 gesunde weiße Frauen mit Mischhaut bis fettiger Haut, Alter nicht angegeben.
  • Intervention: LED-Maske (~630 ±10 nm, ~15,6 J/cm²), 2 Sitzungen pro Woche über 3 Monate (12 Minuten pro Sitzung).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Reduzierung der Gesichtsfaltenerschlaffung um ca. 16,7 %
    • Zunahme der Hautdichte um ca. 31,3 %
    • Verringerung des Porendurchmessers um ca. 28,1 %
    • Rückgang der Talgproduktion um ca. 62,6 %
    • Die Wirkung hielt 14–28 Tage nach Absetzen des Produkts an.
  • Studientyp: Klinische Interventionsstudie ohne Kontrollgruppe.
  • Stärken/Schwächen: Kleine Stichprobengröße, keine Placebogruppe.

3. Mota LR, et al. Photobiomodulation reduziert das Volumen periorbitaler Falten um 30 %: eine randomisierte kontrollierte Studie (2023)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36780572/

  • Population: 137 Frauen im Alter von 40–65 Jahren mit Hautphototyp II–IV.
  • Intervention: 10 Sitzungen über 4 Wochen mit rotem (660 nm) und gelbem (590 nm) Licht, Split-Face-Modell.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Rund 31,6 % Faltenreduzierung durch Rotlicht
    • ~29,9% Faltenreduzierung mit bernsteinfarbenem Licht
    • Keine signifikante Verbesserung der Hydratation oder Viskoelastizität
  • Studientyp: Randomisierte, kontrollierte Split-Face-Studie.
  • Stärken/Schwächen: Fokus auf den periokulären Bereich, kurze Nachbeobachtungszeit.

4. Jagdeo J, et al. Leuchtdioden in der Dermatologie: Eine systematische Übersicht. J Am Acad Dermatol. 2018.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6099480/

  • Population: Verschiedene klinische Studien (Lichtalterung, Akne, Wundheilung).
  • Intervention: Rotes Licht (630–660 nm) und NIR-Licht (830–880 nm) in verschiedenen Protokollen.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Falten
    • Erhöhte Hautelastizität
    • Kollagenstimulation
    • In einigen Studien wurde eine Faltenreduktion von bis zu 26–36 % beobachtet.
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Große Unterschiede bei Dosierungen und Geräten.

5. Wunsch A & Matuschka K. Eine kontrollierte Studie… Photomed Laser Surg. 2014.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3926176/

  • Population: Erwachsene, die eine Vollgesichts-Schutzausrüstung erhalten haben.
  • Intervention: Polychromatisches Rot-/NIR-Licht über mehrere Wochen.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Höhere Patientenzufriedenheit
    • Reduzierung feiner Linien
    • Zunahme der Kollagendichte
  • Studientyp: Kontrollierte klinische Studie.
  • Stärken/Schwächen: Geräteabhängig; standardisierte Dosierungen erforderlich.

6. Avci P, et al. Low-Level-Lasertherapie (LLLT) in der Haut. Lasers Surg Med. 2013.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4126803/

  • Population: Klinische und präklinische Daten.
  • Intervention: Rotes Licht (600–700 nm) und NIR (760–1100 nm).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Steigerung der ATP-Produktion
    • Stimulation der Kollagensynthese
    • Erhöhte Fibroblastenaktivität
  • Studientyp: Narrative/systematische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke mechanistische Begründung.

2) Schnellere Erholung, Muskelregeneration und sportliche Leistung

1. Luo WT, et al. Auswirkungen der Low-Level-Lasertherapie auf die Muskelleistung und -regeneration: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse. Front Physiol. 2021.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9460079/

  • Population: 24 klinische Studien mit Sportlern und aktiven Erwachsenen.
  • Intervention: LLLT/PBM vor oder nach dem Training, Wellenlängen 630–904 nm.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Muskelkraft bei Anwendung vor dem Training
    • Reduzierte Muskelschäden (niedrigere CK-Werte)
    • Reduzierte Muskelschmerzen
  • Studientyp: Metaanalyse.
  • Stärken/Schwächen: Zahlreiche Studien; Variationen in Dosierung und Zeitpunkt.

2. Tomazoni SS, et al. Infrarot-Low-Level-Lasertherapie vor dem Lauftest. Lasers Med Sci. 2019.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6885272/

  • Zielgruppe: Gesunde, aktive Erwachsene.
  • Intervention: IR-LLLT (808–830 nm) wurde vor einem progressiven Gehtest angewendet.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Bessere Leistung beim Laufen
    • Geringere Müdigkeitsindikatoren im Vergleich zu Placebo
  • Studientyp: Randomisierte klinische Studie.
  • Stärken/Schwächen: Gut kontrolliert; eine Sitzung – keine Langzeitdaten.

3. Rossato M, et al. Dosis-Wirkungs-Beziehung der Photobiomodulation auf die sportliche Leistungsfähigkeit. Lasers Surg Med. 2020.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33232629/

  • Population: 18 körperlich aktive Männer.
  • Intervention: PBM mit unterschiedlichen Energiedosen, die vor dem Training auf den Quadrizeps angewendet wurden.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Klarer Dosis-Wirkungs-Zusammenhang
    • Mehr Wiederholungen möglich, bevor Ermüdung eintritt.
    • Verringerte Muskelermüdung
  • Studientyp: Randomisierte Crossover-Studie.
  • Stärken/Schwächen: Kleine Stichprobengröße, aber ausgezeichnete Kontrolle.

4. Lanferdini FJ, et al. Auswirkungen der Photobiomodulationstherapie auf die sportliche Leistung: Randomisierte Studien und Mechanismen. Sports Med. 2023.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10594465/

  • Zielgruppe: Sportler und aktive Erwachsene.
  • Intervention: PBM vor oder nach dem Training, üblicherweise 660–850 nm.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Sauerstoffdynamik in den Muskeln
    • Weniger Muskelschäden nach dem Training
    • Schnellere Muskelregenerationsprozesse
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Umfassender Überblick; Notwendigkeit einheitlicher Dosierungen.

5. Ailioaie LM & Ailioaie C. Photobiomodulation und Sport: ein narrativer Überblick mit einem Beispiel aus einer randomisierten kontrollierten Studie. 2021.

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8706093/

  • Population: Gesunde Männer (RCT) + breitere Sportlerpopulation in der Überprüfung.
  • Intervention: PBM wurde vor dem Krafttraining am Bizeps angewendet.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Geringere Ermüdung während der Tests
    • Längere Zeit bis zum Muskelversagen
  • Studientyp: RCT + narrative Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Konzentriert sich auf eine Muskelgruppe; weiterführende Forschung erforderlich.

6. De Oliveira et al. Photobiomodulations-Vorbehandlung verbessert die Muskelleistung: systematische Übersicht (2018).

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29090398/

  • Population: Randomisierte Studien mit Sportlern/gesunden Teilnehmern.
  • Intervention: PBM wird vor dem Training oder der Übung angewendet.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Kontinuierliche Reduzierung der Muskelermüdung
    • Verbesserte Leistung bei verschiedenen Sporttests
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse.
  • Stärken/Schwächen: Starke Unterstützung; Vielfalt der Protokolle.

3) Mehr Energie und weniger Müdigkeit

1. Salehpour F., et al. Transkranielle PBM verbessert den Energiestoffwechsel des Gehirns durch Aktivierung der Cytochrom-c-Oxidase (2023)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10552827/

  • Population: Überblick über Tier- und Humanstudien zur Gehirnenergie und zu Mitochondrien.
  • Intervention: Rot/NIR-PBM des Gehirns (üblicherweise 630–1064 nm).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Erhöhte Aktivität der Cytochrom-c-Oxidase
    • Erhöhte ATP-Produktion im Gehirn
    • Bessere Verfügbarkeit kognitiver Energie
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke mechanistische Evidenz; klinische Parameter variieren.

2. Naeser MA., et al. Transkranielle PBM bei chronischer Hirnfunktionsstörung – Verbesserung von Müdigkeit und Kognition (2022)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9271305/

  • Population: Patienten mit langfristigen kognitiven Beschwerden.
  • Intervention: Rot/NIR tPBM angewendet auf den präfrontalen Kortex.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Weniger geistige Erschöpfung
    • Verbesserte Aufmerksamkeits- und Verarbeitungsgeschwindigkeit
    • Verbesserte Stimmung
  • Studientyp: Klinische Interventionsstudie.
  • Stärken/Schwächen: Vielversprechend; keine Placebo-Kontrollgruppe.

3. Vargas E., et al. PBM erhöht die zerebrale Sauerstoffversorgung und Wachheit (NIR 1064 nm) — randomisierte Studie (2017)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5445709/

  • Zielgruppe: Gesunde Erwachsene.
  • Intervention: 1064 nm NIR auf die Stirn für 8 Minuten.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Erhöhte Sauerstoffversorgung des Gehirns
    • Höhere Aufmerksamkeit
    • Mögliche Steigerung der mentalen Energie
  • Studientyp: Randomisierte kontrollierte Studie.
  • Stärken/Schwächen: Starke physiologische Messwerte; kurze Interventionsdauer.

4. Henderson TA, et al. Neuroenergetische Vorteile der PBM — Übersicht (2022)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35149652/

  • Population: Human- und Tiermodelle mit Fokus auf die Energieversorgung von Neuronen.
  • Intervention: Verschiedene PBM-Wellenlängen von 630–1064 nm.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Erhöhte ATP-Synthese
    • Niedrigerer oxidativer Stress
    • Verbesserte Mitochondrienfunktion
  • Studientyp: Mechanistische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke biologische Grundlage; Unterschiede zwischen den Studien.

5. Darlot F, et al. PBM verändert den Energiestoffwechsel in Neuronen — experimentelle und translationale Evidenz (2022)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35413191/

  • Population: Tier- und Zellstudien, ergänzt durch erste klinische Daten.
  • Intervention: PBM mit Rot/NIR zur mitochondrialen Stimulation.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte ATP-Produktion
    • Bessere Energieeffizienz in Neuronen
    • Mögliche Anwendung bei Ermüdungsbeschwerden
  • Studientyp: Translationale Forschungsübersicht.
  • Stärken/Schwächen: Vielversprechend; begrenzte Datenlage zu groß angelegten Humanstudien.

6. Hwang J, et al. PBM bei mentaler Erschöpfung – randomisierte, scheinkontrollierte Studie (2016)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27285902/

  • Zielgruppe: Gesunde Erwachsene mit mentaler Erschöpfung.
  • Intervention: 825 nm tPBM, gezielt auf frontale Hirnareale.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Deutliche Reduzierung der mentalen Erschöpfung
    • Verbesserte kognitive Leistung
  • Studientyp: Doppelblinde, placebokontrollierte Studie.
  • Stärken/Schwächen: Überzeugendes Studiendesign; eine Sitzung – Langzeitwirkung unbekannt.

4) Schmerzlinderung (Muskel- und Gelenkschmerzen)

1. González-Muñoz A, et al. Wirksamkeit der Photobiomodulationstherapie bei der Behandlung von Schmerzen und Entzündungen: Systematische Übersicht (2023)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10094541/

  • Population: Klinische Studien zu akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates.
  • Intervention: Lokale Anwendung von roter und nahinfraroter Schutzausrüstung.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Reduktion der Schmerzwerte in mehreren randomisierten kontrollierten Studien
    • Reduzierte Entzündungsmarker
    • Verbesserte Gewebereparatur
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Gute Anzahl randomisierter kontrollierter Studien; Variationen in Dosierung und Parametern.

2. Hamblin MR. Mechanismen und Anwendungen der entzündungshemmenden Wirkung der Photobiomodulation (2017)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5523874/

  • Population: Präklinische und klinische Studien zu Entzündung und Schmerz.
  • Intervention: Rot/NIR-PBM an Zellen, Tiermodellen und menschlichem Gewebe.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Abnahme der proinflammatorischen Zytokine
    • Erhöhte Anzahl von M2-Makrophagen (Genesungstyp)
    • Reduzierter oxidativer Stress
  • Studientyp: Mechanistische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke biologische Grundlage; Bedarf an einheitlichen klinischen Protokollen.

3. Tomazoni SS, et al. IR LLLT vor dem Training reduziert Muskelkater und Marker nach dem Training (2019)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6885272/

  • Zielgruppe: Gesunde männliche Athleten.
  • Intervention: Infrarot-LLLT vor intensiver körperlicher Betätigung.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Deutliche Verringerung der Muskelschmerzen nach dem Training
    • Niedrigere CK-Werte und oxidativer Stress
    • Bessere Marker für die Muskelregeneration
  • Studientyp: Randomisierte, placebokontrollierte Studie.
  • Stärken/Schwächen: Streng kontrolliert; nur kurzfristig und in kleinen Gruppen.

4. Tsou YA, et al. Auswirkungen der PBMT auf verzögert auftretenden Muskelkater: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse (2025)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12286287/

  • Population: Studien zu Muskelkater (DOMS) bei gesunden Erwachsenen.
  • Intervention: PBM wird vor oder nach dem Training angewendet.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Reduzierung der DOMS-Intensität zu verschiedenen Zeitpunkten
    • Bessere Muskelfunktion während der Erholung
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse.
  • Stärken/Schwächen: Gute Anzahl an Versuchen; die Wirksamkeit hängt vom Anwendungszeitpunkt ab.

5. Zecha FJ, et al. LLLT/PBM bei oraler Mukositis und Gewebeschädigung (Übersichtsarbeit von 2016)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4846477/

  • Population: Krebspatienten mit oraler Mukositis infolge von Chemotherapie oder Bestrahlung.
  • Intervention: Lokale LLLT auf der Mundschleimhaut.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Deutliche Schmerzreduktion
    • Beschleunigte Heilung von Mundschleimhautläsionen
    • Verringerter Schweregrad der Mukositis
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit mit Praxisleitlinien.
  • Stärken/Schwächen: Sehr starke klinische Evidenz; spezifischer medizinischer Kontext.

6. González-Muñoz A, et al. PBM als adjuvante Therapie bei chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates (2023)

https://www.mdpi.com/2076-3417/15/8/4161

  • Zielgruppe: Patienten mit Kniearthrose, Tendinopathie und Rückenschmerzen.
  • Intervention: PBM zusätzlich zur Physiotherapie oder Standardversorgung.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Zusätzliche Schmerzlinderung zusätzlich zur regulären Therapie
    • Verbesserte Funktionalität
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit und Zusammenfassung von Studien.
  • Stärken/Schwächen: Positives Bild; Bedarf an größeren randomisierten kontrollierten Studien.

5) Neurologische Vorteile (Konzentration, Gedächtnis & Kognition)

1. Naeser MA, et al. Verbesserte kognitive Funktion nach transkranieller LED-Behandlung bei chronischem Schädel-Hirn-Trauma (2011 / 2016)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3104287

  • Population: Personen mit chronischer traumatischer Hirnverletzung (TBI) und kognitiver Beeinträchtigung.
  • Intervention: Wiederholte transkranielle Rotlicht-/NIR-LED-Sitzungen (633–870 nm).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Aufmerksamkeit
    • Verbessertes Gedächtnis
    • Verbesserte exekutive Funktionen
  • Studientyp: Pilotstudienberichte.
  • Stärken/Schwächen: Stetige Verbesserungen; Bedarf an größeren kontrollierten randomisierten kontrollierten Studien (RCTs).

2. Qu X, et al. Wiederholte transkranielle Photobiomodulation verbessert das Arbeitsgedächtnis bei älteren Erwachsenen (2022)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9514540/

  • Zielgruppe: Gesunde ältere Erwachsene.
  • Intervention: Siebentägige Serie von NIR-tPBM-Sitzungen.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Das Arbeitsgedächtnis verbesserte sich unmittelbar nach den Behandlungen.
    • Die Wirkung hielt mehrere Wochen an.
  • Studientyp: Randomisierte kontrollierte Studie.
  • Stärken/Schwächen: Gut kontrolliert; begrenzte Stichprobengröße.

3. de Oliveira BH, et al. tPBM erhöht die kognitive Funktion und den BDNF-Spiegel bei Erwachsenen mit MCI (2024)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39423445/

  • Population: Erwachsene mit leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI).
  • Intervention: tPBM-Sitzungen vs. Placebo/Scheinbehandlung.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte kognitive Leistung
    • Anstieg des zirkulierenden BDNF-Spiegels (neurotropher Faktor)
  • Studientyp: RCT.
  • Stärken/Schwächen: Überzeugendes Design; Bedarf an langfristiger Forschung.

4. Urquhart EL, et al. Transkranielle PBM-induzierte Veränderungen im EEG und der Kognition (2020)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7587286/

  • Zielgruppe: Gesunde Erwachsene.
  • Intervention: Einmalige NIR-tPBM-Sitzung (830 nm).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Erhöhte Delta- und Theta-EEG-Aktivität (verbunden mit Entspannung und kognitiver Modulation)
    • Kurzfristige kognitive Verbesserungen
  • Studientyp: Kontrollierte experimentelle Studie.
  • Stärken/Schwächen: Starke neurophysiologische Daten; kleine Stichprobengröße.

5. Pan W, et al. Fortschritte in der Photobiomodulation bei kognitiven Beeinträchtigungen (Übersichtsarbeit 2023)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9945713/

  • Population: Präklinische Modelle und Humanstudien bei Schädel-Hirn-Trauma, Demenz und kognitivem Abbau.
  • Intervention: Rot/NIR tPBM.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Hirndurchblutung
    • Mitochondrienunterstützung
    • Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit in mehreren Studien
  • Studientyp: Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Sehr umfassend; die klinischen Protokolle variieren stark.

6. Nizamutdinov D, et al. Transkranielle Nahinfrarot-(tNIR)-Lichttherapie bei Demenz: Sicherheit und kognitive Effekte (2021)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8219492/

  • Population: Patienten mit Demenz.
  • Intervention: Wiederholte tNIR-Behandlungen zu Hause.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Die Behandlung erwies sich als sicher.
    • Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten bei einigen Teilnehmern
    • Es wurde über eine verbesserte Schlafqualität und Stimmung berichtet.
  • Studientyp: Fallserie / Behandlungsprotokoll.
  • Stärken/Schwächen: Wertvolle Forschung aus der Praxis; größere kontrollierte RCTs sind erforderlich.

6) Hormonelles Gleichgewicht

1. Hamblin MR. Mechanismen der PBM – mitochondriale und NO-Freisetzung mit Auswirkungen auf endokrine Zellen (2017)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5523874/

  • Population: Mechanistische Studien + begrenzte Humandaten.
  • Intervention: Photobiomodulation mit rotem und nahinfrarotem Licht.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Steigerung der ATP-Produktion
    • Freisetzung von Stickstoffmonoxid (NO)
    • Biologische Effekte, die die Aktivität endokriner Zellen und die Stressreaktion beeinflussen können.
  • Studientyp: Mechanistische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke biologische Begründung; wenige direkte hormonelle klinische RCTs.

2. Yosefov-Abramson / Hernández-Bule 2024 — PBM-Effekte auf das Fortpflanzungsgewebe

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11049838/

  • Population: Tiermodelle + kleine Pilotstudien am Menschen.
  • Intervention: Lokale Rot/NIR-PBM auf reproduktive Gewebe.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Follikelaktivität und -lebensfähigkeit in Tiermodellen
    • Verbesserte Mitochondrienfunktion
    • Verbesserte Durchblutung der Fortpflanzungsorgane
  • Studientyp: Präklinische Überprüfung + Pilotstudie mit Humandaten.
  • Stärken/Schwächen: Vielversprechende, aber begrenzte Daten zu menschlichen Hormonen.

3. Liebert A et al. PBM und systemische neuroimmunologische/endokrine Modulation (2020)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7673843/

  • Population: Präklinische und klinische Studien unter verschiedenen Erkrankungen.
  • Intervention: Systemische PBM (transkraniell und peripher).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Modulation von Entzündungsmarkern
    • Einfluss auf die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse)
    • Mögliche Rolle bei der Stressregulation und dem Hormonhaushalt
  • Studientyp: Narrative Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke mechanistische Unterstützung; Mangel an großen randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) mit Hormonen am Menschen.

4. Klinische Pilotstudien – Thyreoiditis, Schilddrüsenknoten, Reproduktionsmedizin (Hernández-Bule 2024)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11049838/

  • Population: Kleine Patientengruppen mit Schilddrüsenproblemen oder Fruchtbarkeitsproblemen.
  • Intervention: Gezielte Rotlicht-/NIR-PBM im Bereich der Schilddrüse oder des Beckenbereichs.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Durchblutung
    • Eine gewisse Linderung der Symptome
    • Variable Schwankungen des Hormonspiegels (nicht konsistent)
  • Studientyp: Pilotstudie mit klinischen Beobachtungen.
  • Stärken/Schwächen: Vielversprechend, aber geringe Fallzahlen + uneinheitliche hormonelle Ergebnisse.

5. Laakso EL (2023) – PBM-Effekte auf die Darm-Hirn-Endokrin-Achse

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10216148/

  • Population: Mechanistische + kleine Humanstudien.
  • Intervention: Transkranielle und periphere PBM.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Modulation der Mitochondrien in hormonellen und metabolischen Signalwegen
    • Einfluss auf die Darm-Hirn-Hormon-Kommunikation
    • Möglicherweise relevant für die Stress-, Energie- und Hormonregulation
  • Studientyp: Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke theoretische Grundlage; wenige große Humanstudien.

6. Hernández-Bule et al. (2024) – Überprüfung der PBM und endokrinen Funktion

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11049838/

  • Population: Klinische Studien am Menschen, kleine randomisierte kontrollierte Studien, Tiermodelle und mechanistische Studien.
  • Intervention: PBM an endokrinen Bereichen (Schilddrüse, Gehirn, Hoden).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Mögliche Auswirkungen auf Cortisol, Testosteron, Schilddrüsenhormone und Melatonin
    • Mechanistische Verbindungen über mitochondriale Stimulation und neuroendokrine Signalgebung
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit.
  • Einschränkungen: Wenige große randomisierte kontrollierte Studien; hormonelle Ergebnisse oft sekundär; große Unterschiede zwischen den Protokollen.

7) Besserer Schlaf

1. Saltmarche A, et al. Signifikante Verbesserungen der Kognition und des Schlafs bei Demenzpatienten nach PBM (2017)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28186867/

  • Zielgruppe: Personen mit leichter bis mittelschwerer Demenz.
  • Intervention: Wiederholte Photobiomodulation (transkraniell/nahinfrarot).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Schlafqualität
    • Weniger nächtliche Unruhe
    • Verbesserungen der kognitiven Funktionen
  • Studientyp: Fallserie.
  • Stärken/Schwächen: Übereinstimmende Berichte der Betreuungspersonen, jedoch keine Kontrollgruppe.

2. Nizamutdinov D, et al. tNIR bei Demenz: verbesserter Schlaf und Stimmung (2021)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8219492/

  • Zielgruppe: Demenzpatienten.
  • Intervention: Wiederholte tNIR-Behandlungen zu Hause.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Schlafqualität innerhalb von etwa 7 Tagen
    • Verbesserte Stimmung
  • Studientyp: Fallserie/kontrolliertes Protokoll.
  • Stärken/Schwächen: Realwelt-Setting; keine verblindete randomisierte kontrollierte Studie.

3. Gaggi NL, et al. Verbesserung von Schlaf, Wachheit und Kognition durch Photobiomodulation (Übersichtsarbeit 2025)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12350269/

  • Population: Gesunde Freiwillige und klinische Gruppen.
  • Intervention: Transkranielle PBM, intranasale PBM und Helllichttherapie.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Wachsamkeit am Tag
    • Mögliche Unterstützung für den Nachtschlaf
    • Wirkungen über zirkadiane und mitochondriale Signalwege
  • Studientyp: Übersichtsarbeit (2025).
  • Stärken/Schwächen: Mischung verschiedener Interventionsmethoden; aufstrebendes Forschungsgebiet.

4. Urquhart EL, et al. tPBM verändert EEG und Kognition; schlafbezogene EEG-Veränderungen festgestellt (2020)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7587286/

  • Population: 20 gesunde Erwachsene.
  • Intervention: Eine Sitzung transkranieller PBM mit 830 nm.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Erhöhte Delta- und Theta-EEG-Aktivität (im Zusammenhang mit Entspannung und Schlafdruck)
    • Kurzfristige kognitive Verbesserungen
    • Das EEG-Profil wies Ähnlichkeiten mit frühen Schlafzyklen auf.
  • Studientyp: Experimentelle Crossover-Studie.
  • Stärken/Schwächen: Starke neurophysiologische Eigenschaften, wobei der Schlaf selbst kein primäres Ergebnis darstellt.

5. Bragato EF et al. (2023) – LED-Masken-RCT-Protokoll mit Schlaf als Ergebnisparameter

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9902007/

  • Teilnehmergruppe: 60 Frauen im Alter zwischen 35 und 60 Jahren.
  • Intervention: 633 nm und 830 nm LED-Maske, 20 Minuten pro Sitzung, 3× pro Woche, über 8 Wochen.
  • Wichtigste Erkenntnisse: Es handelt sich um eine Protokollstudie – der Schlaf wird mittels PSQI gemessen, aber es wurden noch keine Ergebnisse veröffentlicht.
  • Studientyp: Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie.
  • Stärken/Schwächen: Solides Design; Ergebnisse stehen noch aus.

6. Hamblin MR (2017) & Laakso EL (2023) — PBM und Melatonin/zirkadiane Mechanismen

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5523874/

  • Population: Tiermodelle, Zellstudien und indirekte Humandaten.
  • Intervention: Schutzausrüstung im roten (630–660 nm) und nahinfraroten (800–850 nm) Bereich.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Erhöhte Cytochrom-c-Oxidase-Aktivität
    • Anstieg von ATP und Stickstoffmonoxid
    • Möglicher Einfluss auf die Melatoninsynthese
    • Normalisierung der zirkadianen Rhythmen bei Tieren
  • Studientyp: Mechanistische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke biologische Grundlage; wenige randomisierte, kontrollierte Studien am Menschen mit Fokus auf Schlaf.

8) Haarwachstum

1. Torres AE, et al. Photobiomodulation zur Behandlung von Haarausfall (2021)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33377535/

  • Population: Überblick über mehrere randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) zur Alopezie.
  • Intervention: Helme/Kappen mit rotem (630–660 nm) und nahinfrarotem LED-Licht, 2–3× pro Woche über einen Zeitraum von 12–26 Wochen.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Mehrere randomisierte, kontrollierte Studien zeigen eine Zunahme der Haardichte.
    • Verbesserungen des Haarwachstums und der Haarstruktur
  • Studientyp: Narrativer Review + Zusammenfassung randomisierter kontrollierter Studien.
  • Stärken/Schwächen: Breites Themenspektrum; Protokollvariationen bestehen weiterhin.

2. Hamblin MR. Photobiomodulation bei Alopezie (Übersichtsarbeit von 2019)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6737896/

  • Population: Präklinische und klinische Studien.
  • Intervention: PPE zwischen 630 und 830 nm in verschiedenen Geräten.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Stimulation der Mitochondrien in den Haarfollikeln
    • Wirksamkeit bei androgenetischer Alopezie und Alopecia areata
    • Mögliche Rolle bei der Genesung nach einer Chemotherapie
  • Studientyp: Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Gute mechanistische Begründung; ältere Übersichtsarbeit im Vergleich zu den aktuellsten RCTs.

3. Lodewijckx J, et al. HAIRLASER-Studie – PBM zur Beschleunigung des Haarwachstums nach Chemotherapie (2023)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37060420/

  • Population: Brustkrebspatientinnen während oder nach der Chemotherapie.
  • Intervention: Helm oder lokal ausgerichtete rote/NIR-PSA gemäß Protokoll.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Beschleunigtes Haarwachstum im Vergleich zur Kontrollgruppe
    • Verbesserte Lebensqualität und Körperbild
  • Studientyp: Randomisierte kontrollierte Studie.
  • Stärken/Schwächen: Wertvoll in einer bestimmten klinischen Gruppe; moderate Stichprobengröße.

4. Wang YF, et al. Klinische Studie zum Vergleich dreier Wellenlängen für das Haarwachstum (2024)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40398915/

  • Population: 68 Erwachsene (18–60 Jahre) mit Haarausfall.
  • Intervention: Persönliche Schutzausrüstung mit drei Wellenlängen:
    • 650 nm
    • 1550 nm
    • 14.000 nm
    Vergleich mit der Kontrollgruppe, über einen Nachbeobachtungszeitraum von 3 Monaten plus 9 Monaten.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Zunahme der Haardichte in allen PBM-Gruppen
    • Abnehmende Dichte in der Kontrollgruppe
    • Verminderte Talgproduktion der Kopfhaut
  • Studientyp: Kontrollierte klinische Studie.
  • Stärken/Schwächen: Einzigartiger Wellenlängenvergleich; mittlere Probengröße.

5. Charoensuksira S, et al. Lichtleitendes Mikronadelpflaster + LED-Helm (2024)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39325239/

  • Population: 16 Patienten mit androgenetischer Alopezie.
  • Intervention: Mikronadelpflaster in Kombination mit LED-Helm (522 nm + 633 nm), 50 mW/cm², 40 J/cm², wöchentlich über 24 Wochen.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Erhöhte Haardichte im behandelten Bereich
    • Verbesserte Haarqualität im Vergleich zur Kontrollgruppe
  • Studientyp: Kleine randomisierte Split-Area-Studie.
  • Stärken/Schwächen: Innovative Methode; sehr kleine Stichprobengröße.

6. Yang K, et al. Haarwachstumsfördernde Wirkung von 650 nm rotem Licht (ex vivo)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8577899/

  • Population: Ex vivo Kulturen menschlicher Haarfollikel.
  • Intervention: Exposition gegenüber rotem Licht mit einer Wellenlänge von 650 nm.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Stimulation der Follikelaktivität
    • Hochregulierung der mitochondrialen und Wachstumsfaktor-Signalgebung
  • Studientyp: Mechanistische Ex-vivo-Studie.
  • Stärken/Schwächen: Starke biologische Unterstützung; keine direkte klinische Anwendung.

9) Verbesserter Stoffwechsel

1. Scontri CMCB, et al. Dosis-Wirkungs-PBM senkt den Blutzuckerspiegel bei Typ-2-Diabetes (2023)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37171054/

  • Population: Personen mit Typ-2-Diabetes in einer randomisierten, doppelblinden Crossover-Studie.
  • Intervention: Schutzausrüstung mit Rot-/Nahinfrarotlicht, angepasst an Zeit und Dosis.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Abfall des Blutzuckerspiegels
    • Verbesserung der Herzfrequenzvariabilität (HRV), was auf ein besseres autonomes Gleichgewicht hinweist.
  • Studientyp: Randomisierte Crossover-RCT.
  • Stärken/Schwächen: Vielversprechende Ergebnisse; größere Studien erforderlich.

2. Elnaggar RK, et al. PBMT vs RF vs Kontrollgruppe bei übergewichtigen Jugendlichen (2020)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32141112/

  • Population: Übergewichtige Jugendliche.
  • Intervention: 635 nm PBM auf abdominalen Fettregionen, im Vergleich zu Radiofrequenz und Kontrolle.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Reduzierung des Taille-Hüft-Verhältnisses
    • Reduzierung der subkutanen Bauchfettdicke
  • Studientyp: RCT.
  • Stärken/Schwächen: Verbesserte körperliche Messwerte; kurze Nachbeobachtungszeit.

3. Roche GC, et al. LLLT zur Reduzierung des Hüft-/Taillen-/Bauchumfangs (2017)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27935737/

  • Population: Erwachsene mit einem BMI zwischen 30 und 40.
  • Intervention: LLLT im Bereich von 635–680 nm mit mehreren Behandlungssitzungen.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Deutliche Reduzierung des Taillenumfangs
    • Verringerung des Hüft- und Taillenumfangs
  • Studientyp: Kontrollierte klinische Studie.
  • Stärken/Schwächen: Valide Reduktionen der Körpergröße; metabolische Biomarker stehen nicht im Mittelpunkt.

4. Magalhães FC, et al. PBM in insulin resistance & metabolic outcomes (2022 review)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36040371/

  • Population: In-vitro-, Tier- und Humanstudien.
  • Intervention: Persönliche Schutzausrüstung mit verschiedenen Parametern.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Mitochondrienfunktion
    • Verminderte Entzündungsaktivität
    • Verbesserte metabolische Signalgebung in Fettzellen und Muskeln
  • Studientyp: Narrative/systematische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke theoretische Unterstützung; weitere randomisierte, kontrollierte Studien am Menschen erforderlich.

5. Modena DAO, et al. LED-PPE auf Fettgewebe — Split-Abdomen-Studie (2023)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37851070/

  • Bevölkerungsgruppe: Übergewichtige Frauen.
  • Intervention: PBM mit rotem und infrarotem LED-Licht wurde auf verschiedene Bereiche des Abdomens fokussiert.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Stimulation der mitochondrialen Aktivität in Fettzellen
    • Lokale Reduktion des Fettgewebes
  • Studientyp: Nicht randomisierte Split-Area-Studie.
  • Stärken/Schwächen: Interessante mechanistische Marker; fehlende Randomisierung.

6. Liu S, et al. tPBM verbessert Stoffwechselparameter bei diabetischen Mäusen (Nature Communications, 2023)

https://www.nature.com/articles/s42003-023-05630-3

  • Population: Diabetische Mausmodelle.
  • Intervention: Transkranielle Photobiomodulation (PBM).
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verbesserte Wirksamkeit der Insulintherapie
    • Veränderte Mikroglia-Aktivität (Entzündungsmodulation)
    • Steigerung des Energieverbrauchs und der körperlichen Betätigung
  • Studientyp: Präklinische Tierforschung.
  • Stärken/Schwächen: Starke mechanistische Evidenz; klinische Translation bedarf der Bestätigung.

10) Bessere Stimmung / weniger Angstzustände oder Depressionen

1. Cassano P., et al. Transkranielle Photobiomodulation bei schwerer depressiver Störung — Pilotstudie (RCT) (2018)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7864111/

  • Population: Erwachsene mit einer schweren depressiven Störung (Major Depressive Disorder, MDD).
  • Intervention: Transkranielle Nahinfrarot-PBM, die auf den präfrontalen Kortex abzielt.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Beobachtbare antidepressive Wirkungen
    • Verbesserte Stimmung im Vergleich zum Ausgangswert
    • Gute Toleranz und Machbarkeit
  • Studientyp: Randomisierte, doppelblinde, scheinkontrollierte Pilotstudie.
  • Stärken/Schwächen: Gutes Studiendesign, aber kleine Stichprobengröße.

2. Ji Q., ​​et al. Photobiomodulation verbessert Depressionssymptome — Metaanalyse (2024)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38356614/

  • Population: Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) und kontrollierte Studien an Personen mit depressiven Beschwerden.
  • Intervention: Transkranielle und periphere PBM.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Signifikante Reduktion der depressiven Symptome im Vergleich zu Placebo
    • Es stehen nur wenige qualitativ hochwertige RCTs zur Verfügung.
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse.
  • Stärken/Schwächen: Statistisch nachgewiesener Effekt; heterogene Protokolle.

3. Cho Y., et al. Metaanalyse: Wirksamkeit von tPBM bei depressiven Symptomen (2023)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37651208/

  • Population: Randomisierte und scheinkontrollierte Studien.
  • Intervention: Verschiedene transkranielle PBM-Protokolle.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Unterstützung für die Wirksamkeit von tPBM
    • Viele Studien waren aufgrund kleiner Stichproben unterrepräsentiert.
  • Studientyp: Metaanalyse.
  • Stärken/Schwächen: Gründliche Analyse, jedoch eingeschränkt durch geringe Stichprobengrößen.

4. Iosifescu DV, et al. ELATED-3 multizentrische randomisierte Scheinbehandlungsstudie (2022)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35950904/

  • Population: Patienten mit schwerer depressiver Störung in mehreren Forschungszentren.
  • Intervention: Transkranielle PBM mit vordefinierten Bestrahlungsstärke- und Energieschwellenwerten.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Mindestdosis, die zur Erzielung einer klinischen Wirkung erforderlich ist
    • Niedrige Dosen zeigten keine Wirkung
  • Studientyp: Multizentrische randomisierte kontrollierte Studie.
  • Stärken/Schwächen: Betonung der Wichtigkeit der korrekten Dosierung; Unterschiede zwischen den Zentren.

5. Guu TW, et al. Tragbares tPBM für MDD — randomisierte doppelblinde sham-kontrollierte Studie (2025)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39706483/

  • Population: Personen mit einer schweren depressiven Störung.
  • Intervention: Tragbares tPBM-Gerät zur Selbstverabreichung.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Gut verträglich und im täglichen Gebrauch praktikabel.
    • Eine niedrige Dosis erwies sich als unzureichend für eine antidepressive Wirkung.
    • Es wurde über eine verbesserte Schlafqualität berichtet.
  • Studientyp: Randomisierte, doppelblinde, scheinkontrollierte Studie.
  • Stärken/Schwächen: Realistische praktische Situation; niedrige Dosierung begrenzt die Wirksamkeit.

6. Coelho DRA, et al. Dosisfindungsstudie (RCT) zur tPBM – Veränderungen des Neurometaboliten und klinische Korrelationen (2025)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40429396/

  • Population: Erwachsene mit MDD.
  • Intervention: Variation der Dosen von transkranieller PBM.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Dosisabhängige Veränderungen der Neurometaboliten (NAA, Cho, Cr)
    • Korrelation zwischen Stoffwechselveränderungen und klinischer Verbesserung
  • Studientyp: Randomisierte, doppelblinde Dosisvergleichsstudie.
  • Stärken/Schwächen: Starkes mechanistisches Design; Studien in der Frühphase.

11) Verringerung von Entzündungen (Arthritis und Autoimmunerkrankungen)

1. Zhang R., et al. Mechanismen und Wirksamkeit der PBM bei entzündlichen Erkrankungen (2023)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10531845/

  • Population: Studien an Menschen und Tieren mit Schwerpunkt auf entzündlichen Erkrankungen.
  • Intervention: Diverse Schutzausrüstungsprotokolle für rotes und nahinfrarotes Licht.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Abnahme der Entzündungsmarker
    • Verbesserte Gewebereparaturmechanismen
    • Positive Effekte bei Gelenkerkrankungen und Autoimmunmodellen
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit (2023).
  • Stärken/Schwächen: Sehr umfassend; die Variabilität der Behandlungsprotokolle stellt weiterhin eine Einschränkung dar.

2. Hamblin MR. Entzündungshemmende Wirkungen der PBM – mechanistische Übersicht (2017)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5523874/

  • Population: Zell-, Tier- und Humanstudien.
  • Intervention: Rotes und nahinfrarotes Licht.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Verringerung des oxidativen Stresses
    • Abnahme der proinflammatorischen Zytokine
    • Erhöhtes gefäßerweiterndes Stickstoffmonoxid (NO)
    • Modulation der Mitochondrien und der Immunaktivität
  • Studientyp: Mechanistische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Starke biologische Grundlage; klinische PBM-Protokolle variieren stark.

3. Oliveira S., et al. PBM bei Kniearthrose — systematische Übersichtsarbeit (2024)

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38775202/

  • Population: RCTs bei Patienten mit Kniearthrose.
  • Intervention: Laser- oder LED-PSA mit unterschiedlichen Parametern.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Schmerzlinderung
    • Mögliche Verbesserung der Mobilität und Funktionsfähigkeit
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse (2024).
  • Stärken/Schwächen: Aggregierte Daten; geringe Sicherheit aufgrund heterogener Protokolle.

4. González-Muñoz A., et al. PBM für chronische Schmerzen und Entzündungen — systematische Übersicht (2023)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10094541/

  • Zielgruppe: Personen mit chronischen Schmerzen und entzündlichen Erkrankungen.
  • Intervention: Laser- und LED-basierte persönliche Schutzausrüstung.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • PBM zeigt positive Auswirkungen auf Schmerzen und Entzündungen
    • Verschiedene Indikationen profitieren in unterschiedlichem Maße.
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit.
  • Stärken/Schwächen: Umfassender Überblick; Bedarf an standardisierten randomisierten kontrollierten Studien (RCTs).

5. Stausholm MB., et al. Wirksamkeit der LLLT bei Kniearthrose — BMJ Open (2019)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12326686/

  • Population: Placebokontrollierte LLLT-Studien bei Kniearthrose.
  • Intervention: Verschiedene Dosierungsprotokolle für die LLLT.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Deutliche Schmerzlinderung
    • Verbesserte Gelenkfunktion
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse (2019).
  • Stärken/Schwächen: Starke Evidenz, jedoch schränkt die Variation der Dosierungen zwischen den Studien die Vergleichbarkeit ein.

6. Lourinho I., et al. LLLT bei Erwachsenen mit rheumatoider Arthritis — systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse (2023)

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12326686/

  • Population: Erwachsene mit rheumatoider Arthritis.
  • Intervention: Verschiedene LLLT/PBM-Protokolle.
  • Wichtigste Erkenntnisse:
    • Abnahme der Entzündungsmarker
    • Schmerzlinderung
    • Verbesserungen der Funktionsfähigkeit (in einigen Studien)
  • Studientyp: Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse (2023).
  • Stärken/Schwächen: Vielversprechend, aber kleine Kohorten und unterschiedliche Methodik.

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